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Thymus-therapie

 
Allgemeines

 

Die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers sind der Schlüssel zu unserer Gesundheit. Doch unser Immunsystem (Abwehr-/Verteidigungssystem) wird im Laufe der Jahre schwächer. Ein Organismus mit geschwächtem Immunsystem ist ein leichtes Opfer für Bakterien, Pilze und Viren. 

Aber: 

Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr Krankheitserreger auf uns einstürmen und Stress, ungesunde Ernährung, sowie auch Alkohol und Nikotin die Abwehrkräfte zusätzlich schwächen. Störungen des Immunsystems begünstigen chronische Erkrankungen, Infektionen, Krebs, Rheuma, Allergien, Erschöpfung, und sogar die vorzeitige Alterung des gesamten Organismus.

Die Thymus-Drüse hat eine zentrale Schlüsselstellung im Immunsystem des Organismus und wird daher auch als "primäres Immunitätsorgan" bezeichnet. 

Zum Zeitpunkt der Geburt ist sie das drittgrößte Organ und nach der Pubertät beginnt sie langsam und stetig kleiner zu werden, so daß mit zunehmendem Alter die Abwehrkraft des Organismus nachläßt. Bei einem Erwachsen nach dem 40. Lebensjahr ist die Thymusdrüse bereits sehr klein und kaum mehr zu finden. Bereits im frühen Kindesalter produzieren sich spezielle Wirkstoffe zum Aufbau des lebensnotwendigen Immunsystems. Daraus folgt, daß keine wirksame Immunabwehr möglich ist ohne Thymusdrüse. 

Sie sitzt versteckt unterhalb der Schilddrüse hinter dem Brustbein. Die von ihr freigesetzten Thymuswirkstoffe (Thymosine) schulen die Zellen unseres Abwehrsystems Stoffe zu erkennen, die uns krank machen. Sie geben das Signal, diese Abwehrzellen in Marsch zu setzen. 

Alle Beschwerden, die auf einer verminderten Abwehrkraft des Organismus beruhen - von der Infektanfälligkeit bis hin zu den rheumatischen Erkrankungen - sind einer zusätzlichen Thymus-Therapie gut zugänglich. Unter Thymustherapie versteht man die Einnahme eines Thymusextraktes. Im Gegensatz zu zahlreichen synthetischen Präparaten, die die Abwehrreaktionen des Körpers unterdrücken (zum Beispiel Kortison), kann das Immunsystem durch Thymusextrakt reguliert werden.

Die Thymusdrüse erreicht ihre volle Leistungskraft bereits in der Jugendzeit; danach verringert sich die Produktion der Thymosine, mit 50 Jahren haben wir nur noch ca. 20% davon, bis zum 70. Lebensjahr hat die Thymusdrüse ihre Arbeit fast vollständig eingestellt.

Die Geschichte der Thymus-Therapie

Der schwedische Tierarzt Dr. Sandberg setzte vor 40 Jahren erstmals eine Thymusdrüse zur Behandlung seines an Tuberkulose erkrankten Bruders ein. Vorausgegangen waren Beobachtungen, die er während der Schlachttierbeschau bei jungen Kälbern machte:

Die Thymusdrüse gesunder Kälber (ohne Antibiotika und Östrogenfutterung) ist hell, prall gefüllt und äußerlich unauffällig. 

Bei Tieren, die bereits Infekte durchgemacht haben, die jedoch ausgeheilt sind, zeigt sich die Thymusdrüse härter - zwar geschwächt, aber noch funktionsfähig. 

Chronische Infektionen führen bei den Tieren nicht nur zu einer Verhärtung der Thymusdrüse, sondern sie ist in Form und Farbe verändert und in der Funktion erheblich eingeschränkt. 

Diese Beobachtungen bestätigen die Theorie von der Bedeutung der Thymusdrüse für die körpereigene Abwehr. Wenn durch die Gabe von Bauchspeicheldrüsenextrakt die Funktion der Bauchspeicheldrüse angeregt wird, sollte der Extrakt der Thymusdrüse stimulierend auf das Immunsystem wirken. 

Dr. Sandberg gelang es, einen Extrakt aus Thymusdrüsen von jungen Kälbern herzustellen, und zwar in natürlicher, d.h. physiologischer Konzentration der einzelnen Thymuswirkstoffe. Diesen von ihm entwickelten Thymus-Gesamtextrakt nannte er "THX". In Deutschland arbeiten seit über 10 Jahren Therapeuten mit diesem Naturheilmittel.